Die Grünliberale Fraktion unterstützte beide Anträge. Einerseits wird damit der angemessenen Förderung der Kultur Rechnung getragen, andererseits auch den gesetzlichen Vorgaben (Art. 2 Abs. 2 der Verordnung zur Kulturförderung), wonach «für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Kulturstadt unter Berücksichtigung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt jährlich angemessen finanzielle Mittel einzusetzen sind». Die finanzielle Situation der Stadt ist besorgniserregend, die Aussichten alles andere als rosig. Der vorliegende Beschluss des Parlaments ist ein Kompromiss. Aus Sicht der GLP-Fraktion sind es eben nicht nur Fr. 700’000.00 pro Jahr mehr für die Kulturschaffenden dieser Stadt, sondern immerhin.»
Nicole Holderegger
Mitglied der Bildungs-. Sport- und Kulturkommission