Im Gespräch mit Benedikt Oeschger

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Im Gespräch mit Benedikt Oeschger

Masterstudent Agrarwissenschaften ETH, Mitglied Stadtparlament Winterthur und der Sachkommission Soziales und Sicherheit

Herr Oeschger, kürzlich war im Landboten zu lesen, dass Sie sich stark für die Umwelt und die Sicherheit engagieren. Was haben Sie konkret gemacht?

Beispielsweise habe ich gefordert, dass sich Winterthur stärker um kantonale Fördermittel zur Biodiversitätsförderung und verbesserte Zugänge zu den Gewässern bemühen soll. Auch habe ich die Diskussion um den Einsatz von Bodycams durch die Stadtpolizei angeregt. Die Erfahrungen der SBB-Transportpolizei zeigen, dass Tätlichkeiten gegenüber Polizist:innen mit Bodycams um 25 % zurückgegangen sind. Im Übrigen bin ich in der Sachkommission Soziales und Sicherheit (SSK).

 

Was ist Ihnen als Mitglied der SSK für das Sozialdepartement wichtig?

Winterthur ist ein Schlusslicht, wenn es um Private Mandatspersonen (PriMas) bei KESB- Beistandschaften geht. Ohne die Wichtigkeit der Berufsbeistandspersonen zu entwerten, müssen PriMas gestärkt werden. Ein anderes Thema ist die Pflegefinanzierung, speziell bei Spitex-Firmen, die pflegende Angehörige beschäftigen. In Winterthur rechnen diese elfmal mehr Grundpflegeaufwand ab als andere Spitex-Firmen. Hier muss das Sozialdepartement im Rahmen seiner Möglichkeiten aktiv werden.

 

Treten Sie bei den Wahlen 2026 wieder an?

Ja, ich kandidiere wieder.

 

Benedikt Oeschger, Masterstudent Agrarwissenschaften ETH, Mitglied Stadtparlament Winterthur und der Sachkommission Soziales und Sicherheit