Frau Hürlimann, Sie sind seit gut 3 Jahren Mitglied der Winterthurer Schulpflege WSP. Wo stehen unsere Schulen?
Unsere Schulen sind vielfältig unterwegs und Lehrpersonen wie Schulleitungen identifizieren sich stark mit ihnen. Die kantonale Fachstelle beurteilt viele Schulen sehr positiv. Herausforderungen bestehen beim Schulraum und bei Rahmenbedingungen für Integration.
Warum liegt Ihnen die Schulische Integration so am Herzen?
Integration ist eine gesetzliche Vorgabe und daher essenziell. In den Schulen widerspiegelt sich unsere Gesellschaft. Besonders in Winterthur, das eine hohe Zentrumslast trägt, sind grosse Herausforderungen zu bewältigen. Trotzdem gelingt Integration gut. Wir müssen in dieser Thematik agil bleiben, Denk- und Handlungsprozesse aufbauen und stetig weiterentwickeln. Und, wir müssen rechtzeitig erkennen, wann die Grenzen der Integration erreicht sind!
Sie stellen sich wieder zur Wahl. Welches sind Ihre Motivationen?
Es braucht in der WSP nach der ersten Legislatur Kontinuität. Wir arbeiten sehr zielorientiert und pflegen einen respektvollen Umgang. Zusammen mit der operativen Ebene und der Verwaltung sind wir «eine Schule Winterthur». Ich freue mich, meinen Beitrag auf der strategischen Ebene weiterhin zu leisten.