«Im Gespräch mit David Noser»
Wieso kandidieren Sie fürs Stadtparlament, was macht die Kommunalpolitik für Sie aus?
Ich bin in Winterthur aufgewachsen, zur Schule gegangen, habe meine Lehre absolviert, und mein soziales Umfeld hat hier seinen Mittelpunkt, oder kurz gesagt: Winterthur ist mein Zuhause. Das Stadtparlament hat einen grossen und direkten Einfluss auf dieses Zuhause. Deshalb möchte ich mich dort dafür einsetzen, dass Winterthur für mich und alle anderen Einwohnerinnen und Einwohner ein lebenswertes Zuhause sein kann.
Was bedeutet für Sie ein lebenswertes Winterthur?
Für mich beruht eine lebenswerte Stadt auf vier Grundpfeilern: Raum zum Erholen und Entspannen, Raum zum Leben und zur Selbstverwirklichung, Raum für berufliche Entwicklung sowie Raum für sozialen Austausch. Natürlich muss all dieser Raum auch zugänglich und bezahlbar sein. Hierfür sehe ich vor allem Handlungsbedarf bei der Schaffung neuen Wohnraums und neuer Arbeitsplätze.
Inwiefern braucht eine lebenswerte Stadt mehr Arbeitsplätze?
Winterthur hat im Vergleich zu anderen Grossstädten sehr wenige Arbeitsplätze. Das bedeutet, dass viele Winterthurerinnen und Winterthurer jeden Tag nach Zürich oder noch weiter pendeln müssen. Das kostet nicht nur Zeit, sondern führt durch Staus und überfüllten ÖV oft auch zu Stress. Der schwache Wirtschaftsstandort belastet zudem die Stadt finanziell, was ihren Handlungsspielraum zur Entlastung der Bevölkerung einschränkt und diese durch hohe Steuern zusätzlich belastet.
David Noser, Kandidat Stadtparlament GLP