Im Gespräch mit Edzard Paulussen

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Im Gespräch mit Edzard Paulussen

Herr Paulussen, wie macht sich der Klimawandel in Winterthur bemerkbar?

 

Heiße Sommer, mehr Tropennächte und starke Unwetter nehmen zu. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder und Vorerkrankte. Wohnungen überhitzen und Starkregen sorgt für Überflutungen. Die Auswirkungen betreffen uns alle schon heute.

 

Warum ist die Förderung erneuerbarer Energien für Winterthur relevant?

Alle sollten dazu beitragen den CO2 Ausstoss zu verringern. Dächer, Parkplätze und sogar landwirtschaftliche Flächen bieten vielfältige Möglichkeiten z.B. für den Solarausbau. Jede lokal erzeugte, erneuerbare Kilowattstunde macht unabhängiger von fossilen Brennstoffen. Solarstrom ist sauber, leise und fördert lokale Wertschöpfung.

 

Was braucht es, damit das Leben in der Stadt trotz Klimawandel attraktiv und sicher bleibt?

Winterthur geht in die richtige Richtung, z.B. überzeugt mich das Schwammstadt-Projekt: Regenwasser wird wie in einem Schwamm gespeichert und langsam abgegeben, was die Kanalisation entlastet und in der Stadt kühlend wirkt. Mehr Bäume sowie begrünte Dächer und Fassaden sorgen für Schatten und Kühlung. Konsequente Umsetzung und Bürgerbeteiligung bleibt zentral, ob durch lokale Initiativen oder nachhaltigen Alltag.

 

Edzard Paulussen, GLP Kandidat Stadtparlament