Kolumne von Urs Glättli, GLP-Kantonsrat, Winterthur
Die Zukunft ist erneuerbar
Heute wird Photovoltaik montiert bei uns zuhause auf dem Dach des Velounterstands. 12 m2 reichen bei Weitem, um inskünftig mehr Strom zu produzieren als wir beziehen. Der Überschuss wird für alle ins Stromnetz eingespeist. Die strahlende Sonne treibt es an, erneuerbar.
Ganz anders Atomstrom, dessen Abfall auch strahlt, radioaktiv und ewig. Die Entsorgung und die Produktion bergen Risiken, die wir bis heute nicht im Griff haben und die auch nicht hinreichend versichert sind. Ihre Lebensdauer ist erreicht. Wir werden sie abstellen müssen. Atomstrom hat daher keine Zukunft, Sonnen- und Windstrom schon. Der Souverän von Winterthur hat bereits 2012 den Verzicht auf Bezug von Kernenergie bis spätestens 2050 verankert. «Strom ohne Atom» ist die Devise der Zukunft. Die Zukunft ist erneuerbar.
Würde es Sie stören, wenn auf dem Eschen-, dem Köhl- oder dem Hegiberg Windräder Strom produzieren? Mich nicht, Windstrom ist erneuerbar. Ich habe sie besucht, die Windräder. Sie drehen leise ihre Kreise, wie die Vögel, die sich von ihnen nicht stören lassen. Sonnen- und Windenergie werden in den kommenden Jahren ausgebaut. Die Politik hat die Rahmenbedingungen dafür gesetzt und wird sie weiter verbessern. Die Schweiz, Zürich und Winterthur werden erneuerbar.
Beteiligen Sie sich, nehmen Sie Verantwortung wahr, bauen Sie Photovoltaik zu. Justieren Sie ihren Strommix bei Stadtwerk Winterthur. Machen Sie Wind, wir schaffen das.
Die Zukunft ist erneuerbar.