Im Gespräch mit Annetta Steiner

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Im Gespräch mit Annetta Steiner

Kolumne mit Stadtparlamentarierin Annetta Steiner
Kolumne
Frau Steiner, Sie setzen sich seit Jahren politisch für Biodiversität in Winterthur ein. Weshalb?

Mir ist unsere Lebensgemeinschaft mit Tieren und Pflanzen sehr wichtig. Alles hängt miteinander zusammen. Jedes Tier und jede Pflanze haben eine Funktion und sind voneinander abhängig. Ich staune täglich, wie viele kleine Tierchen sich rund um uns bewegen und was für wunderschöne Pflanzen in unserem nächsten Umfeld wachsen. Alle sind bestens auf ihr Lebensumfeld abgestimmt.


Was haben Sie konkret gefordert?

Durch mehrere Vorstösse und zahlreiche Gespräche konnte ich viele Veränderungen miterreichen. Heute werden stadteigene Grünflächen wesentlich naturnaher gepflegt. Es kommen praktisch nur noch einheimische Pflanzen zum Einsatz und synthetische Mittel werden keine mehr eingesetzt. Für Verbesserungen bei den städtischen Landwirtschaftsflächen braucht es aber noch mehr Effort. Deshalb: Ich bleibe dran.


Wo steht die Stadt Winterthur diesbezüglich in 10 Jahren?

In 10 Jahren werden viel mehr naturnahe Flächen vernetzt sein. Die Gewässerufer werden professioneller gepflegt sowie die landwirtschaftlich genutzten Flächen bodenschonend bewirtschaftet. Es ist mein Traum, dass in vielen privaten Gärten vorwiegend einheimische Pflanzenarten blühen und ökologische Vielfalt in ganz Winterthur zu beobachten ist.