Im Gespräch mit Danja Marazzi

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Im Gespräch mit Danja Marazzi

Frau Marazzi, die Schweizer Unihockey-Frauen sind Weltmeisterinnen. Was bedeutet Ihnen das?

Der WM-Titel der Schweizer Unihockey-Frauen ist fantastisch! Er zeigt eindrücklich, welches Potenzial vorhanden ist, wenn Frauen gezielt gefördert werden. Trotzdem gibt es im Frauensport bezüglich Trainingszeiten, Sponsoring, Sichtbarkeit und medialer Präsenz weiterhin Aufholbedarf. Um die Sichtbarkeit der Winterthurer Unihockey-Spiele zu erhöhen, engagiere ich mich deshalb im Livestream-Team der Red Ants.

 

Warum braucht Winterthur starke Sportangebote?

Sport ist kein Luxus, sondern Teil der Lebensqualität. Engagierte Vereine, Quartierangebote und freiwilliger Einsatz sind dazu essenziell. Deshalb co-leite ich das Sportangebot im Quartierverein Dättnau-Steig, mit 14 Sportlektionen pro Woche. Dabei erlebe ich hautnah, wie wichtig niederschwellige Bewegungsangebote in der Nähe sind.

 

Wofür setzen Sie sich ein?

Bewegung gibt Struktur, klärt den Kopf und erhöht die Energie. Sport stärkt die Teamfähigkeit, fördert soziale Kontakte und schafft Verbindlichkeit. Er ist für mich ein zentrales Werkzeug für mentale Stabilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb setze ich mich ein für faire Rahmenbedingungen, zugängliche Angebote und dass Bewegung für alle möglich ist, unabhängig von Alter, Herkunft oder Leistungsniveau.

Danja Marazzi, Kandidatin Stadtparlament GLP