Im Gespräch mit Nina Patrizia Maute

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Im Gespräch mit Nina Patrizia Maute

Vorstandsmitglied GLP und jglp Zürich

Wie geht es Ihnen mitten in den Wahlvorbereitungen?
Die Wahlen stehen vor der Tür – also habe ich gleich noch die Tür gewechselt und bin innerhalb von Winterthur umgezogen. Zwischen Umzugskartons, Gebührensäcken und Sperrgutmarken musste ich an meine letzte Kolumne denken. Damals wurde ich gefragt, was Winterthur am meisten beschäftigt. Eine meiner Antworten war bezahlbarer Wohnraum.

Halten Sie bezahlbaren Wohnraum also weiterhin für eine der dringendsten Herausforderungen in Winterthur?
Ja, sogar mehr denn je – nicht aus persönlichem Interesse, sondern weil mir bewusst geworden ist, wie viel Glück dabei war, dass ich eine neue Wohnung gefunden habe. Gleichzeitig spürte ich den enormen Druck auf dem Markt, als ich für meine alte Wohnung einen Nachmieter bzw. eine Nachmieterin suchte. Ich musste sie nicht einmal ausschreiben. Mehrere Menschen aus meinem Umfeld suchen seit Langem nach einer passenden und bezahlbaren Wohnung.

 

Welche Anspruchsgruppen sind besonders betroffen?
Vor allem junge Menschen leiden unter der angespannten Lage. Vielleicht liegt gerade darin eine Chance: Dieses Thema könnte ein Schlüssel sein, um mehr junge Menschen für Politik zu gewinnen und ihnen echte Mitgestaltung zu ermöglichen.