Kolumne Annetta Steiner

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Kolumne Annetta Steiner

Kolumne Annetta Steiner, GLP WiZe

 

Frau Steiner, Sie haben kürzlich die Idee einer Highline für Velo- und Fussverkehr lanciert. Weshalb? Die Stadt Winterthur hat die Bevölkerung aufgerufen, Ideen zum Stadtraum Bahnhof einzubringen. Die Idee der «Winti-Highline» trage ich schon länger mit mir herum. Die bisher von der Stadt geplanten Fussverkehrsbrücken im Bereich des Lindareals und des Salzhauses lösen das Problem der fehlenden Nord-Süd-Verbindung für Velos und zu Fussgehende nicht. Da braucht es einen grösseren Wurf.

Wie soll die Highline konkret aussehen? Beim Lindareal, bei der Banane sowie beim Salzhaus sind längerfristig grössere Arealentwicklungen mit Hochhäusern geplant und beim Bahnhof wird das Parkdeck einem grösseren Umbau weichen müssen. Eine Highline mit integriertem Veloparking über dem Hauptbahnhof kann von Beginn weg in diese Pläne integriert werden. Diese rund 1 km lange Brücke verbindet und erschliesst zudem mehrere wichtige Quartiere.

Und wie soll dies finanziert werden? Die insgesamt günstigste Fortbewegungsform ist der Langsamverkehr. Während der ÖV jährlich subventioniert werden muss, sind Investitionen in den Fuss- und Veloverkehr einmalig und die Unterhaltskosten gering. Teile der Brücke werden über die Mehrwertabschöpfung der Arealentwicklungen finanziert und Gelder aus dem Agglomerationsfond werden die Kosten für die Stadt Winterthur stark minimieren.

 

 

Annetta Steiner
Stadtparlamentarierin GLP