Rücktritt KESB – Ausblick

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Rücktritt KESB – Ausblick

Die Grünliberalen Winterthur nehmen Stellung zur heutigen Medienmitteilung des Stadtrates betreffend «Präsidentin der KESB Winterthur-Andelfingen tritt zurück». 

Wir danken Karin Fischer herzlich für ihr langjähriges Engagement und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Sie hat sich insbesondere um die Gründung der neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Winterthur-Andelfingen verdient gemacht. Durch Karin Fischer ist die Zusammenführung der bisherigen Vormundschaftsbehörden der Stadt Winterthur sowie der Gemeinden der Bezirke Winterthur und Andelfingen gelungen.

Gerade in der Anfangszeit war die KESB mit erheblichem Gegenwind aus der Bevölkerung konfrontiert – nicht zuletzt aufgrund einer skandalisierenden medialen Berichterstattung. Karin Fischer hat mit ihrem Fokus auf die aktive Öffentlichkeitsarbeit wesentlich dazu beigetragen, dass die Behörde heute als zentrale Institution im Sozialwesen anerkannt ist und breite Unterstützung in der Bevölkerung geniesst.

 

Die Grünliberalen Winterthur werden auch dem neuen Präsidium begleitend und unterstützend zur Verfügung stehen, um die zukünftig anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Dazu zählen unter anderem der Umgang mit dem Einsatz privater Mandatspersonen, die Handhabung von geschlossenen Unterbringungen von Minderjährigen und die Vernetzung und Koordination mit engen Partnern aus dem Sozial- und Sicherheitswesen.

Benedikt Oeschger, Mitglied Sachkommission Soziales und Sicherheit: «Die KESB ist eine tragende Säule im Sozialwesen. Namens der Grünliberalen danke ich Karin Fischer herzlich für die geleistete Arbeit, speziell in der Öffentlichkeitsarbeit zugunsten dieser wichtigen Institution. Auch dem neuen Präsidium wird die GLP unterstützend und begleitend bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen zur Verfügung stehen.»

Für Rückfragen:

Benedikt Oeschger (Mitglied Sachkommission Soziales und Sicherheit,  Stadtparlamentarier)

oeschger.parlament@gmail.com 

 

Foto: Michele Limina (Der Landbote)