20 Jahre Grünliberale Winterthur

Jubiläum

20 Jahre Grünliberale Winterthur

Die Grünliberalen Winterthur feierten am 31.10.2025 ihr 20-jähriges Bestehen. Gemeinsam blicken sie auf zwei Jahrzehnte politisches Engagement für eine nachhaltige und liberale Zukunft zurück.

Die Grünliberalen haben Winterthur durch ihre Präsenz im Parlament und Stadtrat in den letzten 20 Jahren massgeblich mitgeprägt. Sie haben sich als verlässliche Stimme für ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft etabliert:

  • Klima- und Energiepolitik:
    Die GLP reichte die Motion für das Klimaziel „Netto-Null CO₂“ ein. Das Ziel Netto-Null 2040 wurde von der Bevölkerung an der Urne bestätigt und dient heute als verbindliche Leitlinie für die politischen Tätigkeiten in Winterthur. Die GLP hat unter anderem vorangetrieben, dass die Stadt Winterthur ihren Stromverbrauch zu 100% aus erneuerbaren Energien oder mit KVA-Strom abdeckt, dass eine schnellere energetische Sanierung der Gebäude vorangetrieben und die Fernwärmeversorgung ausgebaut wird.
  • Stadtentwicklung und Wirtschaftspolitik:
    Die Grünliberalen haben initiiert, dass die A1 bei einem 6-Spurausbau in einem Tunnel geführt werden muss. Gemäss dem darauf basierenden Masterplan Winterthur Süd kann damit Raum für rund 5300 Einwohnende und 6000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies fand auch im Kantonsrat breite Unterstützung, weshalb die sechstgrösste Stadt der Schweiz beim Bund auf ein starkes Lobbying zählen darf.
    Mit der Initiative «schaffe und wohne» haben die Grünliberalen zudem wichtige Basisarbeit für den neuen Richtplan geleistet. Im urbanen Rückgrat soll Platz für bedeutend mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.
  • Haushaltpolitik:
    Die Grünliberalen haben massgeblich dazu beigetragen, dass Winterthur eine verlässlichere und vorausschauendere Finanzpolitik betreibt. Bei den Jahres-Budgets haben sie immer wieder erfolgreich aufgezeigt, wo mehr Mass gehalten werden soll. Insbesondere bei der schwierigen Pensionskassensanierung haben sie über 10 Jahre verteilt einen massgeblichen Beitrag geleistet, dass die Sanierung nicht einseitig nur über die Stadtfinanzen, sondern auf Arbeitgeber und -nehmer paritätisch verteilt, stattfand. Dank der GLP hat Winterthur eine wirksame und funktionierende Ausgaben- und Schuldenbremse, ohne entwicklungsnotwendige Investitionen abzuwürgen.
  • Verkehrspolitik:
    Die Grünliberalen forderten wiederholt eine aktive Verkehrspolitik auf höherer Ebene. So setzten sie sich erfolgreich dafür ein, dass die Bahnhaltestelle in Töss auf der Bahnlinie nach Zürich nicht aus dem Richtplan gestrichen wurde. Inzwischen ist die Haltestelle fest im neuen Richtplan verankert und befindet sich in der Planungsphase.
    Auch in der Velopolitik haben sich die Grünliberalen aktiv eingebracht. So forderten sie immer wieder die schnelle und Hindernisfreie Umsetzung der Velorouten und haben erfolgreich die Umsetzung vom legalen «Abzweigen bei Rot» gefordert. Zudem haben die Grünliberalen die vom Volk längst beschlossene autofreie Stadthausstrasse eingefordert, was mindestens teilweise nun umgesetzt ist.
  • Gesellschaftspolitik:
    Mit mehreren Vorstössen haben die Grünliberalen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert. So wurden die mit der Einführung von Betreuungsgutscheinen erreicht, dass Kitas frei gewählt werden konnten und es damit in Winterthur keine Wartelisten mehr gab. Zudem wurde die schulergänzende Betreuung der jüngsten Schulpflichtigen am Morgen ermöglicht.
    Die Grünliberalen haben sich zudem für diverse Teams in der Stadtverwaltung eingesetzt. So wurden von ihnen Zielwerte für Frauenanteile im Kader gefordert und im Personalstatut verankert.
  • Lebenswerte Stadt und Biodiversität:
    Dank hartnäckiger politischer Arbeit der Grünliberalen werden die Grünanlagen der Stadt Winterthur heute wesentlich ökologischer gepflegt. In den Pärken findet man viel mehr einheimische Pflanzen und Strukturen für Lebewesen, die Gewässer werden zunehmend renaturiert, Lichtverschmutzung wird stark reduziert und Flächen werden zunehmend vernetzt.
  • Bessere und transparentere Strukturen:
    Die Grünliberalen haben die Reorganisation der Schulbehörden vorangetrieben und die Strukturen reformiert sowie die Behördenorganisation in der von ihr mitgeprägten Totalrevision der Stadtverfassung zeitgemäss, schlank und klar neu strukturiert.
  • Kulturpolitik:
    Die Grünliberalen haben die Kulturverordnung – nach dem „Schiffbruch“ der Vorlage – wieder mitaufgenommen und ihr in Kommission und Parlament zum Durchbruch verholfen. Für kulturelle Vielfalt und für die Umsetzung des neuen Museumskonzepts haben sie immer wieder lösungsorientiert politisiert. Sie haben zudem die Verselbstständigung des Stadttheaters Winterthur angestossen, so dass dieses zukunftsfähig aufgestellt werden konnte.

Die Aufzählung ist selbstredend nicht abschliessend. Die Grünliberalen sind stolz, in den vergangenen Jahren massgeblich einen Beitrag für eine lebenswerte Stadt Winterthur geleistet zu haben.

Die Feier im Technorama am 2. November 2025 bot neben einem Rückblick auch Raum für den Blick nach vorne, insbesondere auf die Wahlen 2026, an denen die Grünliberalen mit Urs Glättli den Sitz im Stadtrat verteidigen und 9 Sitze im Stadtparlament anstreben.